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Pflegepersonaluntergrenzen eine Mogelpackung?

Der Landespflegerat sieht die Vorgaben zu Pflegepersonaluntergrenzen im Krankenhausbereich kritisch.

Der Landespflegerat sieht die Vorgaben zu Pflegepersonaluntergrenzen im Krankenhausbereich kritisch.

Die Vermutung, dass der Krankenhauslobby nachgegeben wurde, liegt nahe.

Das Ziel von Bundesgesundheitsminister Herr Spahn war "Mehr Patientensicherheit und bessere Ausstattung der Pflege im Krankenhaus."

Aber ausgerechnet im Hochrisikobereich Intensivstation, wurden die Patienten/Pflegequote für eine längere Übergangszeit den Forderungen der Krankenhausgesellschaft angepasst.

Die Verordnung beinhaltet weder eine bedarfsgerechte noch eine ausreichende Personalbesetzung, die eine gute Pflege und damit verbundene Sicherheit der Versorgung der Bevölkerung gewährleistet.

Die vom Bundesministerium herausgegebenen Untergrenzen sind Mindestbesetzungen, die lediglich ausgerichtet ist, eine patientengefährdende Pflege zu verhindern.

Dies ist in unseren Krankenhäusern vielerorts heute schon Alltag.

Deshalb unterstützt der Landespflegerat die Forderung des Bundesrates, die Pflegepersonaluntergrenzen nicht ohne eine Bemessung für eine auskömmliche Personalbemessung zu regeln.

Es ist an der Zeit, dass allen Verantwortlichen bewusst wird, dass in diesen Fragestellungen die Kompetenz der beruflich Pflegenden nicht ignoriert werden darf. Sie sind in den Krankenhäusern ein maßgeblicher Bestandteil des Leistungsgesehen und unverzichtbar für Qualität und den Ergebnissen der Krankenhausbehandlung.

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